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| Transient 2000 - Das System Entwicklung mit Verantwortung Die Qualität elektrischer und elektronischer Geräte ist immer mehr abhängig von deren elektro- magnetischer Verträglichkeit (EMV). Die Einhaltung der Störgrenzwerte und Störfestigkeitskriterien, die in Europa-Normen festgelegt sind, bildet die Vorraussetzung für die CE-Kennzeichnung der Produkte. Mit dem System Transient 2000 bieten wir Ihnen eine unkomplizierte Möglichkeit, Prüflinge selbst zu testen und mögliche Fehlerquellen bei der Entwicklung Ihrer Geräte zu lokalisieren. Das System dient zur Prüfung der leitungsgeführten Störgrößen nach IEC / EN 61000 4-2, 4-4, 4-5, 4-8, 4-9, 4-11, 4-12 und CCITT. Es ist in verschiedenen Grundvarianten verfügbar und kann zu einem Volltester erweitert werden. Einfach. Zuverlässig. Selbst prüfen -seinen eigenen Augen trauen. Die Bedienungsfreundlichkeit vom Testaufbau bis zur Menüführung und Auswertung ermöglicht eine fachgerechte Prüfung auch ohne "Zusatzstudium". Die Mobilität des Gerätes mit seinem für seine Leistung leichten Gewicht ist ein entschiedener Vorteil gegenüber den aufwendigen raumgreifenden Prüfplätzen. Was Sie beachten sollten: Bei der Entwicklung des Transient 2000 haben wir nicht nur bei dem technischen Standard, den das Gerät bietet, sondern auch bei der Anwenderfreundlichkeit höchste Qualitätsmaßstäbe angelegt. Ausschlaggebend waren für uns folgende Punkte: Ein Gerät (inkl. Sofware) muss selbsterklärend sein, d. h. einfache Software (optimal LabView, die auch für viele andere Systeme kompatibel ist) und Firmware. Updates, die die Anpassung an Normenänderungen gewährleisten, müssen einfach über eine Software möglich sein. Für die Burstprüfung muß eine veränderbare Spikefrequenz bis 1 MHz möglich sein. Surgeprüfungen müssen vollautomatisch ablaufen können, da sie zu den zeitaufwendigsten gehören. Es muß jederzeit ein manueller Eingriff in die Prüfung möglich sein. (Verstellung der Spannung, Wahl der Koppelpfade, Ausdruck bzw. Markierung von Fehlern) Erweiterung des Systems nach anderen Standards Für Spannungsvariationen gemäss Teil 11 muß auch ein Variac integriert sein, um einen einfachen kompakten Aufbau zu gewährleisten. Auch die integrierte Wahl von unterschiedlichen EUT-Versorgungsspannungen und deren Messung, die externe Aufbauten unnötig machen, sind sinnvolle Optionen. Die Wahl der Eingabesprache, die auch nicht fachkundigen Anwendern die Erläuterung "neudeutscher Begriffe" unnötig macht. Anschlußbuchsen für Optionen sollten allgemein Standards entsprechen. Die Anwendung EFT Electric Fast Transient oder Burst Schalthandlungen von induktiven Lasten wie z. B. von Universalmotoren, Vorschaltgeräten, Bohrmaschinen bis hin zu Haartrocknern führen zu Störungen in Versorgungsnetzen. Diese schnellen, energiearmen Störimpulse werden mit dem EFT-Generator nachgebildet und der Versorgungsspannung des Prüflings überlagert. Technische Daten: - Spannungsbereich 0,25 kV bis 4,4 kV - Quellenimpedanz an 50 und 1000 Ohm - Impulsform 5/50 na - Repetitionsfrequenz bis 1 MHz - Lastunabhängig nach neuesten Normen - Direkter Ausgang für Datenleitungskopplung - Netzsynchronisation der Impulse 16 bis 400 Hz Die Vorteile: - Spikefrequenzen bis 1 MHz - Automatische Rampenfunktion für: Spannung, Spikefrequenzen, Synchronisationswinkel, Anzahl Spikes - Prüfaufbau kann für Versorgungs- und Datenleitungen nachgebildet werden. Automatische Umschaltung programmierbar. - lineare Veränderung der Anzahl Spikes pro Burst. - Bessere Ermittlung der Störschwelle bei Analogschaltungen - Random Mode, Zufallsverteilung der Spikes zur schnelleren Ermittlung der Störschwelle bei digitalen Schaltungen. - Prüfsequenzen mit SURGE, ESD und Unterbruchprüfungen programmierbar SURGE Atmosphärische Entladungen führen oft zu Fehlverhalten in elektronischen Geräten. Um die Störfestigkeit gegenüber diesen energiereichen Störungen zu ermitteln muß ein Test durchgeführt werden. Typische Prüfobjekte sind: Überspannungsschutzeinrichtungen, Netzteile, Antennen- und Telefonanschlüsse. Technische Daten: - Spannungsbereich 0,25 kV bis 4,2 kV - Strombereich 1,25 kA bis 2,1 kA - Quellenimpedanz 2 Ohm - Impulsform im Leerlauf 1,2/50 µs - Impulsform im Kurzschluß 8/20 µs - Repetitionsfrequenz bis 20 Impulse / Minute - Synchronisationsfrequenzen 16 Hz bis 400 Hz - integrierte Spitzenwertmessung von Strom und Spannung - direkter Ausgang für ein Datenleitungskoppelfilter Die Vorteile: - kürzere Prüfzeit durch Erhöhung der Repetitionsfrequenz - Automatische Umschaltung von Versorgungsleitungen auf Datenleitungen möglich - Prüfsequenzen mit ESD, EFT und Unterbruchprüfungen programmierbar - automatische Rampenfunktion für: Spannung, Anzahl Impulse, Sychronisation DIPS Mit DIPS werden Spannungsabsenkungen und Unterbrüche in Versorgungsnetzen bezeichnet, die bei Kurzschlüssen und Einschalten von Verbrauchern mit großer Last entstehen. Technische Daten: - Spannungsbereich 0 bis 260 V rms - Frequenzbereich DC bis 400 Hz mit externer Spannung - Nennstrom 16 A bei Unterbruch und Variation mit internem Variac: 12 A, mit externem Variac > 16 A - Einschaltstrom > 500 A - Netzunterbrüche bei einstellbarem Phasenwinkel von 50 µs bis 30 s - Unterbrüche einstellbar von 0 bis 100% - Ein- und Ausschalten des Prüflings bei definiertem Phasenwinkel - Spannungsvariation mit integriertem Variac max. 5 A in 2 s von 0 auf 100% - Prüfmöglichkeit von EFT und SURGE bei Unter- oder Überspannung des Netzes Die Vorteile: - Steueranschluß für externen Motorregeltrafo - Integrierte Messung rms von Spannung und Strom - Monitorausgang für Strom und Spannungsmessung im Zeitbereich - automatische Rampenfunktion für: Spannung, Synchronisationswinkel, Unterbruch ESD Electro Static Discharge Wie kommt es zu elektrostatischen Entladungen ? Eine Person lädt sich durch Begehen einer isolierenden Bodenfläche elektrostatisch auf. Die Körperkapazität kann auf einige 1000 V aufgeladen werden. Bei Berührung eines elektronischen Gerätes oder Systems entlädt sich die Kapazität der Person. Die Entladungen sind für den Menschen ungefährlich, nicht jedoch für empfindliche Elektronik. Technische Daten: - max. Ladespannung 15 kV - Kontaktentladung 8kV - Luftentladung 15 kV - Kondensator 150 pF - Entladewiderstand 330 Ohm - Haltezeit > 5 s - Stromanstieg 0,7 bis 1 ns - max. Strom 30 A - Einzelentladungen - Repetitionsfrequenz bis 20 Hz - Auswechselbare Elektroden Die Vorteile: - Eine µP-Steuerung für alle Prüfungen - automatische Polaritätsumschaltung - Messung des Entladestroms, nur normengerechte Entladungen werden gezählt - Protokollierung der ESD Prüfungen - EUT Fehlerregistrierung - Statistische Untersuchungen ohne Aufwand möglich - Automatische Rampenfunktion für Spannung und Impulsanzahl | |||